Rotes Sofa im SPD-Bürgertreff?

Durch die gelungene Aktion des Berliner Büros für integrierte Planungen wurde an eine SPD-Idee zur Bürgerbeteiligung erinnert. Mit der Einrichtung des neuen “Büros” in der Breiten Straße – besser “BürgerInnen-Treff” genannt – kam die Idee auf, mehr Bürgerbeteiligung auch dadurch zu verwirklichen, dass regelmäßige Meinungserhebungen und Diskussionen auf einem roten Sofa im oder vor dem “Büro” durchgeführt werden sollten. Die Meinungen und Vorschläge von Lemgoer Bürgerinnen und Bürgern sollten dann in die kommunalpolitische Arbeit einfließen.

Bisher ist es bei der Idee geblieben. “Der Leitsatz Willy Brandts “Mehr Demokratie wagen” muss in unterschiedlichen Formen in die Tat umgesetzt werden”, fordert Rolf Eickmeier als Sprecher des Arbeitskreises “Jugend und Politik” in der SPD. Dies könne selbstverständlich auch in traditioneller Weise zum Beispiel in öffentlichen Veranstaltungen geschehen. Die Arbeitskreis-Veranstaltungen zum Jugendparlament oder zum Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan, aber auch die Filmveranstaltung zum Umstieg auf regenerative Energien hätten das in erfreulicher Weise gezeigt. Auch die Jungsozialisten hätten schon mehrfach neue Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, wenn sie den sogenannten “Meckerkasten” in der Fußgängerzone aufgestellt hätten. Jeder konnte Fragen einwerfen, Ideen äußern und Vorschläge machen, aber auch deutliche Kritik üben.

“Wichtig ist natürlich, dass die Beteiligten erkennen, dass ihre Kritik und ihre Vorschläge aufgenommen und weiterverfolgt werden”, ergänzt Rolf Eickmeier.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s