20.000 Euro für Beseitigung der Wallvorfahrt

Noch gibt es ihn: Den Flyer der Stadt Lemgo zur Bedeutung des Walls für Fußgänger und Radfahrer. Bald kann er im Museum besichtigt werden. Die Wallvorfahrt wird für 20.000 Euro am Slavertor und an der Leopoldstraße rückgängig gemacht. Das hat eine Mehrheit von SPD, BfL und FDP im Rat entschieden.

Stolz wurde damit ein Wahlversprechen eingelöst. Wegen der Unfälle, sagt die SPD. Am Slavertor gab es einige (glücklicherweise leichte) Unfälle. Warum dann auch die Änderung an der Leopoldstraße, obwohl es dort keine Unfälle gab? Und warum keine Verbesserung der Verkehrsregelung am Slavertor?

Warum denkt man nicht über die zu hohen und unerlaubten Geschwindigkeiten der Autofahrer am Slavertor wegen der Stadtausgangssituation nach? Vor allem: Warum verschlechtert man die Situation für Fußgänger durch die Beseitigung der Zebrastreifen an beiden Übergängen?

Warum gibt man 20.000 Euro aus, ohne diese Fragen beantwortet zu haben?

Für Sachinteressierte!

Zur Erinnerung: Das Lemgoer Radwegekonzept

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