Lemgoer JuSos fordern mehr Mitsprache für Jugendliche in der Kommunalpolitik

Die Lemgoer JuSos beantragen größere Mitspracherechte für Jugendliche in der Kommunalpolitik. Lemgoer Jugendliche sollen an der städtischen Jugendhilfeplanung beteiligt werden. Sie sollen in die konzeptionellen Überlegungen und die Ausgestaltung der zukünftigen freien Kinder- und Jugendarbeit einbezogen werden. Die Möglichkeiten der Einrichtung eines Jugendparlaments sollen durch die Auswertung der Erfahrungen anderer Kommunen und durch die Anhörung von Jugendparlamentariern im zuständigen Jugendhilfeausschuss geprüft werden.

JuSo-Vorsitzender Lasse Huxoll wies darauf hin, dass Grundlage der Maßnahmen das „Dritte Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Gesetz zur Förderung der Jugendarbeit (3. AG-KJHG – KJFöG)“ sei. In § 6 („Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“) und § 8 („Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie erzieherischer Kinder- und Jugendschutz in der Jugendhilfeplanung“) werden die Informations- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen festgelegt. In Lemgo müssen dafür geeignete Formen gefunden werden. Eine in anderen Kommunen praktizierte Form ist ein Jugendparlament. Jugendparlamentarier aus Gütersloh sollten Gelegenheit bekommen, ihre Erfahrungen im Jugendhilfeausschuss vorzustellen.

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