EU erhöht Grenzwerte für Nahrungsmittel aus Japan

Die EU-Kommission hat mal eben die Grenzwerte für Radioaktivität bei Nahrungsmitteln aus Japan deutlich heraufgesetzt. Clever: Auf diese Art und Weise bleiben die Nahrungsmittel aus Japan offiziell ungefährlich.

“Mit der Eilverordnung 297/2011, in Kraft getreten am 27. März 2011, hat die Europäische Kommission diese Grenzen für Produkte aus den betroffenen japanischen Regionen deutlich heraufgesetzt: auf 400 Becquerel/Kilogramm für Säuglingsnahrung, auf 1000 Becquerel/Kilogramm für Milchprodukte und auf 1250 Becquerel/Kilogramm für andere Nahrungsmittel. Bestimmte Produkte wie Fischöl oder Gewürze dürfen diesen Wert sogar um das Zehnfache übersteigen, also bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm belastet sein – ein 20-faches des bisherigen Limits.”

Die neuen Strahlengrenzwerte der EU liegen teilweise noch über den ebenfalls in Windeseile heraufgesetzten Grenzwerten in Japan.

Dies teilt die deutsche Umweltstiftung mit.

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