In Lemgo großes Interesse an Windenergie

Mehr als 80 Interessierte drängten sich im Stadtpalais-Saal, als vertikale Windenergieanlagen vorgestellt wurden. Die Veranstaltung wurde von der “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” in Zusammenarbeit mit der Firma Kunde durchgeführt. Referent des Abends war Diplomingenieur Michael Broser von der Silent Future Tec GmbH aus Arbing (Österreich).

Die Vorteile der vertikal drehenden Anlagen liegen in ihrer Wartungsfreundlichkeit, der Geräuscharmut und der Möglichkeit, sie in Bodennähe auch bei wechselnden Winden einsetzen zu können. “Die Rotorblätter stehen immer optimal zum Wind”, erklärte Michael Broser. Er verschwieg jedoch nicht die Schwierigkeiten, die auch bei diesen Anlagen entstehen können. Voraussetzung sei immer die fundierte Windmessung und Analyse über einen längeren Zeitraum. Nur dann sei eine Kalkulation möglich. Solch eine Anlage solle sich in einem Zeitraum von 8 bis 12 Jahren amortisieren. Bei den derzeitigen Einspeisepreise für Windenergie sei allerdings nur die Eigennutzung sinnvoll.

In der sehr fachlich orientierten Fragerunde wurde deutlich, dass es sinnvoll sei, sich weiter mit dieser Art der Windenergieerzeugung zu beschäftigen. Christian Woelk und Rolf Eickmeier von der “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” kündigten weitere Veranstaltungen dazu an. Vor allem sollten dann auch die Fragen zu den möglicherweise notwendigen Genehmigungsverfahren geklärt werden. Es wäre auch denkbar, dass die Stadtgebiete ermittelt würden, auf denen die Windausbeute im Jahresmittel für solche Anlagen ausreiche.

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