Die bewussten Irrtümer bei der Hilfe für Griechenland

“20 beliebte Irrtümer” in der Schuldenkrise beschreibt die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es geht um den Unsinn, der in der sogenannte “Griechenland-Krise” wissentlich geredet und geschrieben wird. Welche Politiker und Journalisten sind schon bereit, Fakten auszuwerten und ihre Erkenntnisse dann auch zu veröffentlichen. Das könnte unbequem werden, wenn die Mehrheitsmeinung etwas anderes sagt und erwartet.

Dennoch gibt es gelegentlich die Zusammenstellung von Fakten über Griechenland – und über die deutschen Verhältnisse und Interessen – wie jetzt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wer macht sich zum Beispiel klar, dass Deutschland von einer Griechenland-Hilfe gut profitieren würde. Die internationalen Finanzmärkte funktionieren so, dass Griechenland für Kredite weit über 25 Prozent Zinsen zahlen müsste. Das kann man durch noch so große Spar- und Arbeitsanstrengungen nicht mehr finanzieren. Wenn Griechenland geholfen wird, leiht sich Deutschland das Geld dafür für maximal 3 Prozent Zinsen, gibt es an Griechenland weiter und kassiert dafür 5 oder 6 Prozent. Nicht schlecht – für Deutschland.

Es ist zu empfehlen, die 20 Irrtümer in diesem Zusammenhang einmal anzuschauen.

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