Josef Ackermann ist zufrieden

Wir schauen gerne auf die Rolle der Banken im internationalen Finanz- und Politikgeschäft. Der Wirtschaftsweise Professor Bofinger hat in einem “taz”-Interview deutlich gemacht, dass ihr Beitrag im Griechenland-Unterstützungspaket gegen Null tendiert. Natürlich will uns die Politik etwas anderes vormachen – wie immer.

Aber wenn Josef Ackermann als “Berater” im Nebenzimmer sitzt, so wie bei den Verhandlungen in Brüssel, wird doch Angela Merkel nichts tun, was er nicht will. Deshalb hat sich Ackermann auch nach den Brüsseler Beschlüssen “zufrieden” gezeigt.

Die von den Regierungschefs vereinbarten Maßnahmen sind allerdings sicher ein sinnvollerer Weg als alles, was in den Monaten vorher auf die Reihe gebracht worden war. Wenn jedoch die jetzigen Maßnahmen mit dem flexibleren Einsatz des Euro-Rettungsfonds und der Begrenzung der Hochschaukelei der Zinsen für Problemländer einige Monate vorher beschlossen worden wären, wäre weniger Geld in den Sand gesetzt worden.

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