Wo ist eigentlich die SPD?

In den USA und in Frankreich und in Frankreich fordern einige Superreiche, die Vermögenden stärker zu besteuern. Natürlich soll das die Tatsache vernebeln, dass seit drei Jahrzehnten eine gigantische Umverteilung von unten nach oben stattgefunden hat. So auch in Deutschland. Um diese Dynamik immer weiter zu unterstützen, hat sich der Finanzsektor mit immer schwerer zu durchschauenden Produkten aufgebläht und zu einem riesigen Casino verselbstständigt.

Die Zocker-Verluste müssen nun von der Allgemeinheit getragen werden, weil die Zocker-Banken und ihre Anhängsel nicht pleite gehen dürfen. Damit diese Zusammenhänge verschleiert werden, sprechen die Politiker und “Experten” nur von den Staatsschuldenkrisen.Dagegen helfe nur Sparen bei den öffentlichen Ausgaben. Selbstverständlich trifft das die Masse der Bevölkerung und die unten Stehenden am stärksten. Denn nur Reiche können sich einen armen Staat leisten.

Warum fordern die “Experten” und Politiker nicht mindestens auch die Verbesserung der Staatseinnahmen, also Steuererhöhungen? Wo bleibt da eigentlich die SPD? Warum setzt sie sich nicht vehement für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer ein und mobilisiert ihre restlichen Mitglieder dafür? Übrigens hat eine Mehrheit gegen den Willen des Vorstands auf dem Parteitag 2010 die Vermögenssteuer gefordert. Hat danach jemand wieder davon gehört?

Dazu auch Jens Berger auf den NachDenkSeiten.

Die wissenschaftlichen Grundlagen und Berechnungen zur Vermögenssteuer liefern Stefan Bach • Martin Beznoska • Viktor Steiner

Immer wieder draufgucken: Die kombinierte Schulden- und Vermögensuhr.

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