Was passiert, wenn ein Unternehmen nicht mehr investiert?

Was passiert, wenn ein Unternehmen nicht mehr investiert oder wenn niemand mehr in Um- oder Neubau seines Hauses investiert? Richtig: Über kurz oder lang wird das Unternehmen pleite gehen, es würde einen Wirtschaftsabschwung geben und an die kommenden Generationen würde nichts mehr vererbt. Warum sollen diese ökonomischen Grundgesetze für den Staat nicht gelten? Fragen Sie mal die neoliberalen Schuldenbremser von CDU, FDP, aber auch von SPD und GRÜNEN. Mit der Schuldenbremse im Fiskalpakt wird diese Pleitestrategie unter der deutschen Regie möglichst allen Ländern verordnet. Nebenbei wird damit noch die parlamentarische Demokratie in ihrem Kernbereich außer Kraft gesetzt.

Es ist schon weit gekommemn, dass uns die politische LINKE die Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft erklären muss und sie in diesen verrückten Zeiten gegen die Totengräber der etablierten Parteien verteidigen muss. Na gut, überlegen wir doch noch einmal in aller Ruhe, wie unsere Wirtschaft – auch im Interesse künftiger Generationen – funktionieren müsste.

Übrigens, es war ein bedeutender deutscher Philosoph und Ökonom, der die gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit (19. Jhdt.) genau analysierte und zu dem Schluss kam, dass sich die Widersprüche in der kapitalistischen Wirtschaft ständig weiter zuspitzen würden. Diese Entwicklung werde so lange wie möglich auf dem Rücken der großen Masse der abhängig Beschäftigten ausgetragen, aber irgendwann, so hoffte er, würden diese das nicht mehr mitmachen. Ob er doch noch recht behält? Dieser Philosoph und Ökonom hieß Karl Marx.

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