Überraschendes Auseinanderdriften der Lebenswelten Jugendlicher

Da gab es doch einiges Überraschende. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des städtischen Jugendamtes referierte Erik Flügge vom SINUS-Institut in Lemgo über die Lebenswelten Jugendlicher. Eine multimedial perfekte und showmasterähnliche Präsentation zog viele Gäste in den Bann.

Was war die Kernerkenntnis dieses Abends? Die jungen Leute lassen sich sieben kulturell sehr unterschiedlichen Gruppen zuordnen mit nur sehr wenigen Berührungspunkten. Sie haben wenige Gemeinsamkeiten und wollen im Alltag auch nichts miteinander zu tun haben. Wenn es Freizeitangebote für Jugendliche gibt, dann bedingt die Teilnahme einer Gruppe den Ausschluss anderer.

Es bedeutet auch, dass Angebote für die Jugendlichen nicht funktionieren können. Folgt man den Erkenntnissen der SINUS-Studie, müssten offene Jugendarbeit und natürlich auch intergenerative Angebote völlig neu gedacht werden.

Die Ergebnisse der SINUS-Studie finden sich hier.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s