EU will Wasserversorgung privatisieren

Von Griechenland wird beispielsweise direkt der Verkauf der Wasserwerke von Athen und Thessaloniki verlangt, berichtet MONITOR am 13.12.2012. Ähnliche Vorschriften macht man Portugal. Die EU-Kommission hat nun eine Richtlinie vorgelegt, die “eine Marktöffnung” in der Wasserversorgung vorsieht.

Im Klartext: Finanziell klammen Kommunen wird nahegelegt, ihre Wasserwerke zu verkaufen. Welche Kommune – auch bei uns – würde nicht auf solche Möglichkeiten schauen, klamm sind sie alle. Manche sogar so sehr, dass ihnen nichts anderes übrig zu bleiben scheint.

Die Folgen einer Privatisierung sind schon jetzt in einer Reihe von Städten zu beobachten. Die Qualität der Versorgung sinkt und auf jeden Fall wird das Wasser nach einer kurzen Schamfrist drastisch teurer – weil angeblich die Kosten gestiegen sind. Wasser wird zu einer frei handelbaren Ware, das heißt zum Spekulationsobjekt auf den finanzmarktgetriebenen internationalen Märkten.

Falls die Profite dieser internationalen Konzerne mal nicht hoch genug sein sollten oder wenn sich einer verzockt hat, wird natürlich der jeweilige Staat mit Steuermitteln in die Bresche springen. Schließlich soll ja die Wasserversorgung gesichert werden.

Hier der MONITOR-Beitrag vom 13.12.2012

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