Wieviel Ungleichheit hält ein Land aus?

Arno Luik nennt atemberaubende Zahlen zur immer ungleicher werdenden Vermögensverteilung in Deutschland. Er beschreibt, dass die Aufstiegshoffnungen der Mittelschicht sich nur noch sehr selten erfüllen, dass die Angst vor beruflicher und finanzieller Unsicherheit bei vielen wächst. Die Folge sind jedoch nicht politische Forderungen nach mehr Durchlässigkeit und Gleichheit. Stattdessen richten sich oft die Vorurteile und der Hass der Unsicheren auf die noch weiter unten Stehenden – auf die Arbeitslosen, auf die Geringverdiener, auf die Armen in unserer Gesellschaft. Nicht selten wird ihnen unterstellt, sie seien faul und fühlten sich in ihrer Lage wohl.

Arno Luik wundert sich. “Sonderbar, warum unterstützt die Mittelschicht eine Politik, die diese Ungleichheiten systematisch produziert?” Er erinnert daran, dass die Gründerväter und -mütter der Bundesrepublik Deutschland eine solche Republik nicht wollten. Deshalb steht im Grundgesetz: “Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll dem Wohle der Allgemeinheit dienen.”

Also, es lohnt sich, diesen STERN-Text zu lesen.

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