Zweite Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

Die Initiatoren der Kampagne schreiben: “Die Katastrophe von Fukushima zeigt, dass auch in hochentwickeltenIndustrieländern große Atom-Katastrophen jederzeit möglich sind. Noch in 1 70km Entfernung könnte eine solche Katastrophe in Deutschland dramatische Eingriffe bis hin zu Umsiedlungen nötig machen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz festgestellt. Und der EU-Stresstest hat gezeigt, dass alle Reaktoren Mängel aufweisen.

Für das AKW Grohnde haben wir nachgewiesen, dass der vor drei Jahrzehnten verbaute Stahl schon damals unzulässig war und dass Katastrophenschutz nicht möglich ist. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, will e.on die Gefahr noch steigern und noch gefährlichere Plutonium-MOX-Brennelemente benutzen.

Dagegen wollen wir zum 2. Fukushima-Jahrestag mit einer Aktions- und
Menschenkette in etwa 40-60 km Entfernung vom AKW-Grohnde einen möglichen Katastrophenbereich sichtbar machen und gemeinsam für die Stilllegung aller Atomanlagen demonstrieren. Wir gedenken damit zugleich der Opfer der großen Reaktorkatastrophen von Windscale (1957), Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011).

Gern nehmen wir Ihre/Deine eMail-Adresse (oder auch die von Freunden) in
unseren Verteiler für die Aktions- und Menschenkette auf und informieren
dann über wichtige Neuigkeiten, Termine usw. – ohne, dass es zu einer
Mailflut wird.

Grohnde-Kampagne (Orga-Büro)
c/o Natur- und Umweltschutzzentrum
Berliner Platz 4, 31785 Hameln
05151-809260, 0175-158 23 29
thomas.erbe@grohnde-kampagne.de

Die Grohnde-Kampagne lädt ein zu einem
Infotreffen

am Montag 11. Februar 2013 um 19 Uhr
in der Pizzeria San Remo, Mittelstraße Ecke Nordstraße, Horn-Bad Meinberg

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages wollen wir mit vielen Aktionen und
Menschen im Abstand von etwa 40-60 km vom Reaktor in Grohnde zeigen,
welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte
und die Stilllegung der noch laufenden Atomanlagen fordern. Deshalb rufen
wir für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette
auf, die ein angenommenes Katastrophengebiet sichtbar macht.

Beim Info-Treffen möchten wir euch über das Konzept und den Stand der
Dinge informieren, gemeinsam mit euch weiterplanen und für die Beteiligung
vieler Gruppen und Einzelpersonen in der Mobilisierung und am 9. März
werben.

Die Strecke geht mitten durch Horn-Bad Meinberg und weiter nach Detmold
bzw. Bad Driburg. Eine Karte gibt es auf der Kampagne-Homepage . Dort ist unter “Aktuelles” auch ein Flyer
als PDF zu finden.

Die Aktion findet im Rahmen einer gemeinsamen bundesweiten Mobilisierung
zum 9. März mit Aktionen in Grohnde, Gundremmingen und Gronau statt, an
der sich folgende Organisationen beteiligen: AG Schacht KONRAD, attac,
ausgestrahlt, BI Lüchow-Dannenberg, BUND, BBU, campact, contrAtom, IPPNW,
Naturfreunde Deutschlands, ROBIN WOOD.”

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