Noch einmal Griechenland: Unverantwortliche Denkfehler

Es ist schon schmerzlich (im Kopf): Immer und immer wieder die Wiederholung der ökonomischen Denkfehler von Schäuble und anderen mächtigen Politikern. Eine schmerzende Missachtung der logischen Denkfähigkeit. Damit diese Erkenntnis verschüttet bleibt, verbreiten besonders in Deutschland hochdotierte „Journalisten“ einen oberflächlichen ideologischen Nebel. Soll das eigentlich immer so weiter gehen? Gesine Schwan und Gustav Horn haben die Denkfehler der Griechenland- und Europa-Krise noch einmal erläutert. Wer will, kann sie verstehen.

Zunächst Gesine Schwans Artikel in ZEITonline unter der Überschrift „Schäuble sollte an die Griechen denken“ mit dem Verweis auf Gustav Horns Text „Europas Denkfehler„. Natürlich sind das noch nicht alle Denkfehler in dem Schäuble/Merkel/Gabriel-Konstrukt, aber zunächst einmal wichtige Grundlagen für das Verständnis der gegenwärtigen Krisen in Europa.

Was mag im Kopf so mächtiger Politiker wie Schäuble/Merkel/Gabriel und anderer vorgehen, wenn sie sehen, dass die von ihnen in den letzten Jahren durchgesetzten Rezepte nicht funktionieren? Sie sehen doch auch, dass in Griechenland und in Deutschland Banken – und damit die Reichen und Vermögenden – saniert, also gerettet wurden, aber breite Kreise der Bevölkerung ins Elend gestürzt wurden? Sie sehen ja auch, dass der verordnete Schuldenabbau steigende und nicht wie erhofft sinkende Schuldenanteile am Staatshaushalt mit sich bringt.

Aber wahrscheinlich sind sie in erster Linie „Politiker“, die keine eigenen (Denk-)Fehler zugeben können. Dann, so glauben sie, sinke ihr Ansehen und das ihrer Partei. Also, Augen zu und durch, lautet die Parole. Und wenn die Gesellschaft auseinanderfliegt, dann muss man nur die angeblich Schuldigen anderswo suchen. Ein Wort zum Abschluss: Unverantwortlich!

Auch das sollte nachdenklich machen: „Sprechen wir doch mal über Deutschland

Noch weitere Nachdenklichkeit erwünscht?: Griechenland war auf gutem Weg? – Der Bundesfinanzminister verweigert sich der Realität und Griechenland steht am Scheideweg

 

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