Empört Euch!

Noch gibt es ein paar Leserinnen oder Leser dieses Blogs. Der Titel dieses Blogs sollte Programm sein: Sozial und demokratisch war der Anspruch, der auch in Lemgo gelten sollte, und der Maßstab war für die kritisch-vertiefende Auseinandersetzung mit  politischen Fragen. Dieses Programm hat sich geändert: Nun heißt es: „Empört Euch!“ – nach dem Titel eines bemerkenswerten kleinen Buches des altersweisen Stephane Hessel aus dem Jahre 2010. Damals ein Appell eines alten, moralisch integren Mannes an die Jugend. Weiterlesen

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Jugendparlament in Lemgo seit 1997 in der Diskussion

JgdParlMottoSeit 1997 wird in Lemgo über die Einrichtung eines Jugendparlaments diskutiert. Nun ist auf Initiative der GfL-Fraktion das Thema wieder auf der Tagesordnung. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 22.04.2015 stellte eine Mitarbeiterin der Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW aus Münster die verschiedenen Formen von Jugendbeteiligung mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Sie bot außerdem ihre Beratungsunterstützung bei der Entwicklung eines Lemgoer Konzepts einer organisierten Mitbestimmung und Mitwirkung Jugendlicher auf städtischer Ebene an. Weiterlesen

Lippe braucht Europa !

FOTOEuropaVeranstJa, Lippe braucht Europa. Dazu bekannten sich mit unterschiedlichen Akzenten die Diskussions-teilnehmer der öffentlichen Veranstaltung der AG „Zukunft für Lemgo“. Aber ein Thema, das eine breitere Öffentlichkeit interessieren könnte, ist die Verbindung Lippe – Europa offensichtlich nicht. Recht wenige Interessierte waren der Einladung ins KastanienHaus am Wall gefolgt. Moderiert von Thorsten Engelhardt (Lokalchef der LZ in Detmold) und Rolf Eickmeier von der AG „Zukunft für Lemgo“ waren als Fachleute eingeladen Landrat Friedel Heuwinkel, IHK-Geschäftsführer Andreas Henkel, Cora Pfafferrott, Pressesprecherin von Democracy International und Torsten Bucher als Vorsitzender der Lemgoer Partnerschaftsgesellschaft. Weiterlesen

Warum mehr Bürgerbeteiligung in der Stadt?

Der Fraktionssprecher der GRÜNEN, Dr. Burkhard Pohl, hat in seiner Stellungnahme zum Haushaltsplan 2015 und für die Finanzplanung der kommenden Jahre Formen von Bürgerbeteiligung vorgeschlagen. Wie üblich stieß er damit bei seinen Ratskollegen und -kolleginnen und der Verwaltung auf Ablehnung. Diese skeptische und im Zweifel ablehnende Haltung gegenüber stärkerer Bürgerbeteiligung zeichnet die Ratsmehrheit bisher aus. Aber vielleicht sollten sich die Entscheidungsträger der Stadt doch einmal in Ruhe die Studie der Bertelsmann-Stiftung durchlesen unter dem Titel „Vielfältige Demokratie – Kernergebnisse der Studie „Partizipation im Wandel – Unsere Demokratie zwischen Wählen, Mitmachen und Entscheiden“. Weiterlesen

Sind die Medien noch vertrauenswürdig?

Die „Meinungsmacher“ in den großen Medien werden immer häufiger kritisiert. Insbesondere die in vielen Fällen nachweislich fehlerhaft einseitige Ukraine-Berichterstattung hat viel Kritik hervorgerufen. Ebenso bei vielen das Gefühl, es kann doch etwas nicht stimmen, wenn die Medien immer wieder die Regierungsparolen „Es geht uns doch so gut“ nachbeten, aber für viele spürbar 20,3 Prozent der Deutschen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind – und in Europa noch mehr. Gleichzeitig nimmt der Reichtum weniger so stark zu, dass die kaum noch wissen, wohin mit den Geldanlagen. Da stimmt doch etwas nicht! Dieses Gefühl wird auf die Medien bezogen und spielt aktuell auch bei den PEGIDA-Demonstrationen – bezogen auf weitere verunsichernde Themen – eine Rolle. Weiterlesen

Die Zukunft der AG „Zukunft für Lemgo“

AG_ZfL-Logo2Es gibt sie noch immer, die inzwischen so genannte AG „Zukunft für Lemgo“ – eine parteienübergreifende Diskussions- und Aktionsrunde. Für die erste Jahreshälfte 2015 sind einige Diskussionen und Aktionen geplant in den traditionellen Themenfeldern „Ausbau der BürgerInnenbeteiligung“ und „regenerative Energieerzeugung und -anwendung“. Ein neues wichtiges politisches Themenfeld wird die Auseinandersetzung mit der europäischen Union werden. Weiterlesen

Weltnetz.tv – unabhängiger Videojournalismus

Weltnetz.tv schließt eine Lücke in der alternativen deutschen Medienlandschaft. Seit dem Start Mitte Juni 2010 bietet dieses Portal eine Plattform für linken und unabhängigen Videojournalismus. Weltnetz.tv dient als Knotenpunkt verschiedener Internet-Projekte, um im Sinne unabhängiger Berichterstattung eine Gegenöffentlichkeit zu stärken. Gegenöffentlichkeit ist in diesen, unseren Zeiten so wichtig wie selten zuvor. Beobachten wir doch einen Mainstream-Journalismus, in dem sich die gut situierten Herren Journalisten artig an die hohen Herren und Damen aus der Politik heranschmeißen und garnicht schnell genug die Bundesrepublik wieder kriegsbereit machen können – die Rüstungsindustrie freut´s ungemein und die in den USA auch. Weiterlesen