Lemgo nach den Kommunalwahlen

Wahlabend im Rathaus

Wahlabend im Rathaus

Die SPD fühlt sich im Aufwind. Ja, das ist sie – zum Teil. Interessant ist jedoch die deutlich größere Zustimmung für die Kreis- und Europaebene als für die Lemgoer SPD. Schaut man sich die Wahlkreise  näher an, gab es offensichtlich einige überzeugende Kandidaten. An erster Stelle ist der erst 18-jährige JuSo-Vorsitzende Lasse Huxoll zu nennen. Er holte seinen Wahlkreis direkt und konnte gegenüber der letzten Wahl 11,31 Prozent hinzugewinnen. Sein „CDU-Gegenpart“ Tank konnte in Brake übrigens auch seinen Wahlkreis holen (auch mit mehr als 11 % Zugewinn). Auch andere Kandidaten konnten zulegen, z.B. Heike Busse oder auch Udo Golabeck in Lieme. Leichte  Zugewinne gab es auch für Kandidaten/Kandidatinnen der GRÜNEN, die FDP lag im Trend des Abschwungs der Partei.  Weiterlesen

Grün-rote Regierungsmehrheiten im Südwesten

Ein Umdenken findet in Deutschland statt – vor allem in der Energie- und Umweltpolitik. Immer weniger Menschen wollen den Atomkurs von CDU und FDP. Die einzige Partei, die in diesen Fragen immer eine klaren Kurs vertreten hat, sind die GRÜNEN. Deshalb Gratulation zu den Wahlerfolgen, wahrscheinlich mit dem ersten grünen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg.

Nach wie vor gehört auch die SPD zu den Verlierern. In den Augen der Wählerinnen und Wähler sieht man in der SPD wohl doch keinen klaren Kurs. Deutlich sagt allerdings der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel:”Heute ist die endgültige Entscheidung über das Aus der Atomindustrie getroffen worden.” Das muss jetzt mit den neuen Regierungsmehrheiten durchgesetzt und organisiert werden.

Hamburger Stimmanteile

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg entfielen…

  1. 43,0 Prozent aller möglichen Stimmen auf niemanden.
  2. 26,2 Prozent aller möglichen Stimmen auf die SPD.
  3. 11,9 Prozent aller möglichen Stimmen auf die CDU.
  4. 6,1 Prozent aller möglichen Stimmen auf die Grünen/GAL.
  5. 3,6 Prozent aller möglichen Stimmen auf die FDP.
  6. 3,5 Prozent aller möglichen Stimmen auf die LINKE.

Das größte Lager stellen also die Nichtwähler – so groß war dieses Lager in Hamburg noch nie.

Quelle: Ad sinistram