Lüerdisser Initiative „Bürgerwind Lemgo“

luise/pixelio.de

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Jeder weiß es eigentlich: Der Klimaschutz erfordert die stärkere Nutzung regenerativer Energien. Manches wird in Lemgo durch die Stadtwerke vorbildlich organisiert, insbesondere die systematische Kraft-Wärme-Kopplung. Aber gerade deshalb muss der Atomstromanteil auf Null gefahren werden und von Gas muss auf regenerative Energien umgestellt werden. Alle wissen, dass insbesondere die Windkraftnutzung ausgeweitet werden kann. Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, dafür die Planungsgrundlagen zu schaffen. Nun werden berechtigte und unberechtigte Ängste geschürt und mobilisiert. Manchmal kann man den Eindruck haben, als wollten viele regenerative Energien, aber bitte nur, wenn sie woanders erzeugt werden. Weiterlesen

CDU und SPD gegen Windenergie in Lemgo

CDU- und SPD-Fraktionen im Stadtrat wollen wieder einmal einen cleveren Coup landen. Zuerst die CDU, nun auch die SPD fordern 1000 Meter Mindestabstand zur Bebauung beim Bau neuer Windkraftanlagen. Sie berufen sich dabei auf den Bürgerwillen. Bauamtsleiter Werner Strüßmann erklärt, dass dann in Lemgo keine neuen Windräder gebaut werden könnten. Eine solche Verhinderungsstrategie sei allerdings nicht gesetzeskonform.  Weiterlesen

Erinnerung an Kleinwindanlagen

In der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG  wird am 11.12.2013 über die Möglichkeiten von Kleinwindanlagen berichtet. „Kleinwindanlagen im Garten“ lautet auf Seite 4 die Überschrift. Sie würden immer beliebter. Eine im Prinzip faszinierende Idee, den Strom für den Selbstverbrauch im Garten zu produzieren und den Rest ins Netz zu geben. Die AG „Zukunft für Lemgo“ hat die Möglichkeiten für diese Region mit Fachleuten diskutiert. Weiterlesen

Die Zukunft der Windenergie in Lippe

Die Arbeitsgemeinschaft “Zukunft für Lemgo” beschäftigt sich weiter intensiv mit dem Ausbau der Windenergie. In Kürze wird es eine Veranstaltung geben zum Bau großer Anlagen. Es werden geeignete lippische Standorte vorgestellt mit den möglichen Ertragsberechnungen. Es sollen Konzepte zur Bürgerbeteiligung erörtert werden.
Bisher wurden in zwei gut besuchten öffentlichen Veranstaltungen kleine vertikale Anlagen vorgestellt. Über die bisherigen Erkenntnisse wird auf einer gesonderten Seite informiert.

In der internen Februar-Zusammenkunft der Arbeitsgemeinschaft in der “Friesenstube” wurden die Vor- und Nachteile von Großinvestitionen auf lippischen Höhenzügen erläutert. Grundlage waren entsprechende Fachgutachten. Exemplarische Rahmenbedingungen für kommunale Planungen könnten Grundsätze sein, die die Kalletaler SPD erarbeitet hat. Die Mitglieder des Arbeitskreises waren sich einig, dass die Genehmigungsbehörden Bauanträge zügig bearbeiten und nicht bürokratisch blockieren sollten.

Lemgoer wollen mehr Windenergie

In der öffentlichen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft “Zukunft für Lemgo” im “Stadtpalais” zur Nutzung der Windenergie wurde das Interesse vieler Lemgoer deutlich formuliert, sich an weiteren Windanlagen finanziell zu beteiligen. Harald Vetter von den Stadtwerken hatte die Möglichkeiten beschrieben, in Lemgo weitere Windkraftanlagen zu bauen. Er sprach von Investitionen im sieben- oder achtstelligen Bereich. Die Stadtwerke würden dies gerne mit der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger tun.

Harald Vetter wies darauf hin, dass seit kurzem in NRW die Genehmigungsbedingungen deutlich ausgeweitet worden seien. Es seien größere und effektivere Anlagen möglich und die Standortentscheidungen seien erleichtert worden. Allerdings warte man zurzeit auf weitere Detailregelungen der Landesregierung. Alles in allem könnten Genehmigungsverfahren mehrere Jahre dauern. Die anwesenden Lemgoer Bürgerinnen und Bürger würden diesen Prozess gerne beschleunigt sehen.

Dr. Burkhard Pohl beschrieb als Umweltausschussvorsitzender die grundsätzliche Bereitschaft für die weitere Nutzung der Windenergie in Lemgo, konnte allerdings noch keine Angaben über die Dauer der Entscheidungsprozesse machen.

Auch wenn nach überschlägigen Rechnungen die Investitionen für kleinere, vertikal drehende Anlagen pro Kilowattstunde etwas höher seien als für große Anlagen, verfolgen einige Interessierte weiterhin auch diese Möglichkeit. In einer früheren Veranstaltung hatte die Arbeitsgemeinschaf “Zukunft für Lemgo” die Technik dieser kleineren privaten Anlagen vorgestellt. Rolf Eickmeier ergänzte dies durch baurechtliche Hinweise und durch weitere technische Informationen.

Christian Woelk, der Moderator des Abends, versprach für die Arbeitsgemeinschaft “Zukunft für Lemgo”, dass in der nächsten Zeit weitere Informationen über die Nutzung regenerativer Energien, insbesondere der Windenergie, eingeholt und an Interessenten weitergegeben würden.

Bürger-Windenergieanlagen in Lemgo ?

Das Thema Windenergie ist nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie stärker ins Blickfeld gerückt – auch in Lemgo. Es ist daran gedacht, neue Vorrangflächen für Windenergieanlagen auszuweisen. Die rot-grüne Landesregierung hat die rechtlichen Möglichkeiten deutlich erweitert. Es wird auch landesweit darauf gesetzt, die Energieerzeugung durch Wind weiter auszubauen. An vielen Stellen geschieht dies auch durch die Vergrößerung bestehender Anlagen. Dr. Burkhard Pohl wird als Umweltausschussvorsitzender eine Überblick über die geänderten Bestimmungen und die für Lemgo andiskutierten Vorschläge geben.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Informationen der Stadtwerke Lemgo über ihre Konzeption und die neuen Planungen zum Ausbau der Wind-Energieerzeugung. Es soll dabei verdeutlicht werden, inwiefern sich Bürgerinnen und Bürger an den Planungen und Investitionen beteiligen können.

In einer gut besuchten Veranstaltung im Mai wurde über Möglichkeiten diskutiert, kleine, vertikal drehende Windräder zur Energieerzeugung auf Privatgrundstücken aufzustellen. Christian Woelk und Rolf Eickmeier werden dazu weitere Informationen geben.

Die Veranstaltung findet Donnerstag, den 29.09.2011 um 19.30 Uhr im “Stadtpalais” statt.

Windenergie weiter ein Thema

Die Nutzung der Windenergie bleibt auch in Lemgo weiter ein wichtiges Thema. Nach dem großen Interesse in der Veranstaltung über kleinere, vertikal drehende Anlagen sollen deren Möglichkeiten am 7.Juli noch einmal näher betrachtet werden.

Die “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” wird weitere Fachleute einladen. Einzelheiten zu den Genehmigungsbedingungen sollen geklärt werden, auch die Frage, ob bereits erfolgte Windmessungen in Lemgo genutzt werden können und es sollen weitere technische Entwicklungen vorgestellt werden.

In Lemgo großes Interesse an Windenergie

Mehr als 80 Interessierte drängten sich im Stadtpalais-Saal, als vertikale Windenergieanlagen vorgestellt wurden. Die Veranstaltung wurde von der “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” in Zusammenarbeit mit der Firma Kunde durchgeführt. Referent des Abends war Diplomingenieur Michael Broser von der Silent Future Tec GmbH aus Arbing (Österreich).

Die Vorteile der vertikal drehenden Anlagen liegen in ihrer Wartungsfreundlichkeit, der Geräuscharmut und der Möglichkeit, sie in Bodennähe auch bei wechselnden Winden einsetzen zu können. “Die Rotorblätter stehen immer optimal zum Wind”, erklärte Michael Broser. Er verschwieg jedoch nicht die Schwierigkeiten, die auch bei diesen Anlagen entstehen können. Voraussetzung sei immer die fundierte Windmessung und Analyse über einen längeren Zeitraum. Nur dann sei eine Kalkulation möglich. Solch eine Anlage solle sich in einem Zeitraum von 8 bis 12 Jahren amortisieren. Bei den derzeitigen Einspeisepreise für Windenergie sei allerdings nur die Eigennutzung sinnvoll.

In der sehr fachlich orientierten Fragerunde wurde deutlich, dass es sinnvoll sei, sich weiter mit dieser Art der Windenergieerzeugung zu beschäftigen. Christian Woelk und Rolf Eickmeier von der “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” kündigten weitere Veranstaltungen dazu an. Vor allem sollten dann auch die Fragen zu den möglicherweise notwendigen Genehmigungsverfahren geklärt werden. Es wäre auch denkbar, dass die Stadtgebiete ermittelt würden, auf denen die Windausbeute im Jahresmittel für solche Anlagen ausreiche.

Intelligente Energieerzeugung: Jeder kann mitmachen

Energiesparen und intelligente Nutzung regenerativer Energien – jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Ein intelligenter Mix ist auch im eigenen Haushalt möglich. Welche Rolle dabei kleine Windkraftanlagen spielen können, wird am Mittwoch, 18.05.2011 um 19.00 Uhr in einer Veranstaltung im “Stadtpalais” in der Papenstraße geklärt. Die “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” hat dazu Werner Günnewich eingeladen, einen Experten vom K-Energieteam.

Die Energiewende muss so schnell wie möglich stattfinden. Das heißt: Weg von den in absehbarer Zeit zur Neige gehenden fossilen Energieträgern, die auch die Luft mit großen Mengen CO2 verunreinigen und den weltbedrohenden Klimawandel hervorrufen. Dass das Risiko der Atomkraft nicht beherrschbar ist, haben wir in Japan gesehen. Wir brauchen so schnell wie möglich eine intelligente Mischung unterschiedlicher regenerativer Energieerzeugungssysteme, Effizienzsteigerung und Energieeinsparungen.

Ein Beispiel: “Das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe (ISI) bestätigte, dass allein im Jahr 2004 elektrische Geräte in deutschen Haushalten und Büros im Stand-by-Zustand 18 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht haben. Das entspricht von der Leistung her zwei durchschnittlichen Atomreaktoren und damit laut ISI der gesamten Stromerzeugung durch Windkraft in Deutschland.” (Quelle: http://www.stern.de/wissen/natur/klimaschutz-bye-bye-stand-by-584677.html) Die aktuellen Zahlen sind heute noch deutlich höher.

Windenergie für jedermann?

Wie kann immer mehr Energie durch regenerative Energien erzeugt werden? Sonne und Wind hat jeder vor seinem Haus. Sonnenkollektoren sieht man schon recht häufig auf den Dächern. Ob sich auch der Wind mit kleineren Haus-Anlagen nutzen lässt, soll in einer Veranstaltung der “Arbeitsgemeinschaft Zukunft für Lemgo” geklärt werden.

Nutzungsmöglichkeiten, Funktionsweise und Kosten kleiner, sich vertikal drehender Anlagen werden von einem Fachmann vorgestellt. Die Veranstaltung findet am 18. Mai, um 19.00 Uhr im “Stadtpalais” (Papenstr. 24) in Lemgo statt.